Wohlbefinden kann man lernen

Allgemein

 

Glück ist das einzige Gut, das um seiner selbst willen angestrebt wird. (Aristoteles)

 

Glück bedeutet nicht nur „sich gut zu fühlen“.  Glückliche Menschen sind kreativer, produktiver und gesünder. Sie haben eine bessere Problemlösungskompetenz, sie lernen schneller und sie leben auch länger. Das alles ist nicht nur gut für den Einzelnen, sondern ebenso gut für die ganze Gesellschaft.

Um unser Erleben und unser Verhalten zu beeinflussen, haben wir deutlich mehr Spielraum, als uns das im Alltag bewusst ist. Die „Glückskompetenzen“ zu erhöhen kann jeder – zum Beispiel in dem er mehr darauf achtet, Schönes auch wahrzunehmen und zu genießen, dankbar ist für Positives oder sich öfter auch gute Taten vornimmt. Mit vielen einfachen Übungen lassen sich die Wahrnehmung und die Bewertung von Situationen, sowie auch das Verhalten positiv und nachhaltig verändern. Denn je häufiger wir Momente mit positiven Gefühlen erleben, desto häufiger probieren wir Neues aus, bleiben Neugierig und gehen in Kontakt mit anderen Menschen. Das führt dazu, dass unsere Fähigkeiten wachsen und neue soziale Bindungen entstehen. Damit nehmen wir das Leben als sinnvoller und gelingender wahr und aktivieren somit eine sich selbst verstärkende Aufwärtsspirale.

Gerade Menschen mit hoher psychischer Belastung im Beruf können von einem höheren Glücksempfinden besonders profitieren. Denn eine Verbesserung des Wohlbefindens steigert die psychischen Abwehrkräfte und unterstützt so die Burn-out-Prophylaxe und fördert die Leistungsfähigkeit.

Das Wohlbefinden hat auch einen Ausstrahlungseffekt und somit profitiert auch die direkte Umgebung. Denn positive Emotionen sind für die meisten Lernprozesse die besten “Dünger“ fürs Gehirn.