Dauerstress und Erschöpfung

Allgemein

Stress ist zunächst eine ganz natürliche und lebensnotwendige Reaktion des Körpers auf eine Herausforderung. Hierzu zählen nicht nur Situationen, die uns ärgern oder überfordern, sondern auch z. B. das erste Date. Es werden Stresshormone wie das Adrenalin ausgeschüttet, die uns erst einmal aufmerksamer und leistungsfähiger machen.

Kommt es allerdings zu einer andauernden Überbelastung mit negativen Gedankenspiralen und negativen Emotionen, dann droht ein Erschöpfungssyndrom, das in einem Burn-out münden kann. Dieser Prozess ist schleichend und beginnt mit Schlafstörungen, Nervosität und Konzentrationsstörungen. Zunehmend fehlt die Fähigkeit zur Regeneration und einem angemessenem Verhalten. Da die  Erschöpfungszustände nicht angenommen werden, kommt es zu einer Verschiebung auf die körperliche Ebene – psychosomatische Erkrankungen wie Kopf-, Rücken- oder Magenschmerzen, Herz-Kreislauferkrankungen oder Infektionen sind die Folge. Zu den Anzeichen eines Burn-outs gehören auch Gefühle von Ohnmacht und innerer Leere. Die Betroffenen sind nervös, unsicher und mutlos, entwickeln Ängste und Panikattacken. Sie beginnen an sich selbst zu zweifeln, grübeln unentwegt, alles wird als Belastung erlebt und es kommt zum Rückzug.

Burn-out entsteht nicht alleine aus Belastung im Beruf oder Alltag,  sondern eine große Rolle spielen individuelle Denk- und Verhaltensmuster, die gelernt sind und unbewusst ablaufen.

Wir nutzen die aktuellen Erkenntnisse der Neurowissenschaften und die daraus abgeleiteten Methoden und Strategien, setzen an den Ursachen des individuellen Verhaltens an, dem gelernten Denken, den Bewertungen und Überzeugungen.

Im Coachingprozess entwickeln Sie mentale Fähigkeiten und mentale Stärke, um dauerhafte Veränderungen zu erreichen. Sie  lernen durch  die Impuls- und Wahrnehmungssteuerung, sowohl ihre Emotionen zu kontrollieren, als auch die Bewertung zu verändern. Negative Denk- und Verhaltensmuster, wie Perfektionismus und Pflichtgefühl, werden durch die kognitive Umstrukturierung wieder zu positiven Verhaltensmustern.